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Gefechtsformen I

Schützenreihe
Die Schützenreihe ist eine schmale und tiefe Form und ermöglicht es einer Gruppe, sich dem Gelände
anzupassen und Deckung in Bewegungsrichtung auszunutzen. Nach vorn bietet die Schützenreihe nur ein
Ziel geringer Breite und ermöglicht desweiteren die schnelle Feuereröfffnung gegen Feinde aus der Flanke.

Aufbau:
Der Gruppenführer (GrpFhr) geht in den meisten Fällen voran, es kann jedoch auch vorkommen das der
GrpFhr sich frei in der Formation bewegt. In diesem Fall befiehlt er die Marschrichtung. Die Gruppenmitglieder
folgen oder bewegen sich in einer vorher festgelegten nummerierten Reihenfolge im Zickzack versetzt.
Der MG-Schütze und sein MG2 laufen hintereinander. Jeder Soldat versucht das Gelände als Deckung auszunutzen
und versucht den Sichtkontakt zum Vordermann nicht zu verlieren. Der stellvertretende Gruppenführer läuft meistens
an letzter Stelle.
Bild

Beobachtungsbereiche:

  • der vorderste Soldat = nach vorn
  • der letzte Soldat = nach hinten
  • die übrigen Soldaten
    gerade Nummer = nach rechts
    ungerade Nummer = nach links

 

 

 

 

 

 

SchützenrudelBild
Das Schützenrudel ist eine breite Gefechtsform und wird genutzt um:

  • quer zur Bewegungsrichtung verlaufende offene Geländeteile (Straßen, Schneisen)
    im geschlossenen Sprung zu überwinden
  • mit allen Waffen den Feuerkampf gegen den Feind nach vorn zu führen
  • querverlaufende Deckung auszunutzen oder aus einer solchen rauszustürmen
  • stark bedeckte Geländeteile zu durchkämmen

Das Schützenrudel wird meistens aus einer Schützenreihe heraus gebildet.

Aufbau:
Alle Soldaten bilden eine Linie, um nach vorn wirken zu können. Der GrpFhr nimmt einen Platz in der Mitte der Linie ein.
Bild

Beobachtungsbereiche:
Im Schützenrudel beobachten die Soldaten

  • des linken Drittels = nach links und vorn
  • des mittleren Drittels = nach vorn und hinten
  • des rechten Drittels = nach rechts und vorn

 

 

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